Begriffswelt - The And and Friends
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Begriffswelt

Ein-Satz-Glossar

Worte sind Brücken der Verständigung soweit sie ähnlich verstanden werden. Mit der Zeit wird hier ein immer größerer Auszug aus der Begriffswelt von THE AND & FRIENDS einsehbar.

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Es gibt 36 Einträge in diesem Verzeichnis, die mit dem Buchstaben I beginnen.
ICD
Die ICD (International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems) ist das weltweit wichtigste Klassifikationssystem für medizinische Diagnosen.

Ich
Eine Entität, mit der ein Mensch sich selbst zu anderen Menschen und seiner Umwelt in Bezug setzen kann.

Ideal
Das Vollkommene und Vorbildliche, dem ein regulatives Prinzip und eine leitende Kraft inne wohnt.

Idealismus
Eine Einstellung, nach der nicht dem sinnlich Materiellen sondern dem geistig Ideellen die größere Bedeutung beigemessen wird.

Idealismus, erkenntnistheoretischer
Die Überzeugung, dass eine vom Bewusstsein des Menschen unabhängige Wirklichkeit nicht erkennbar ist (vgl. Realismus, erkenntnisttheoretischer).

Idealtypus
Ein Begriff, der eine Fülle von Einzelerscheinungen in einem einheitlichen Gedankengebilde vereint, ohne jedoch eine Entsprechung in der wahrnehmbaren Welt zu besitzen.

Idee, im Alltag
Ein Einfall, der eine schnelle und in der Regel positive Veränderung in den Gedanken, Gefühlen und anderen Gegebenheiten herbeiführen kann.

Idee, in der Philosophie
Nicht sinnlich wahrnehmbare, unveränderliche Urbilder, die unabhängig von der wahrnehmbaren Welt existieren.

Identität, in der Philosophie
Selbigkeit, die einer Vereinfachung unterliegt, da es eine uneingeschränkte Identität im Sinne einer vollständigen Übereinstimmung nicht gibt, weil sich zumindest in der räumlichen Lage die Dinge unterscheiden müssen, ansonsten wären sie eins.

Ideologie
Gesetzte Weltanschauung, der es an Begründungen fehlt und die unkritisch und hartnäckig vertreten wird.

Ignava ratio
(lat. faule Vernunft) eine dem Fatalismus zuneigende Position, nach der die menschliche Vernunft nicht auf Willensfreiheit gründet, folglich keine wirklich selbstbestimmte Einflussnahme möglich ist und jedes Streben danach vergeblich ist.

Ignoratio elenchi
(lat. Unkenntnis des Beweises) Fehler in einer Beweisführung, wenn etwas anderes bewiesen wird als das, was ursprünglich bewiesen werden sollte.

imaginär
In der Vorstellung gegeben, scheinbar vorhanden.

Imagination
Vorstellung, die keinen Bezug zu gegenwärtigen Sinneseindrücken hat.

immateriell
nicht stofflich

Immoralismus
Ablehnung der Unterscheidbarkeit zwischen guten und schlechten Handlungen und Überzeugungen.

Individualismus
Werthaltung, die die Unabhängigkeit von anderen betont.

Induktion
Beim induktiven Schlussfolgern wird von einem Fall und einem Resultat auf eine mögliche Regel geschlossen; bspw. wenn es regnet (Fall) und das Gras nass ist (Resultat), scheint es möglich zu sein, dass bei Regen das Gras in der Regel immer nass wird (Regel) (vgl. Abduktion, Deduktion).

Induktionsproblem
Frage, wie sich eine Schlussfolgerung auf die Gesamtmenge auf der Grundlage von Beobachtungen einer Teilmenge rechtfertigen lässt.

Information
Ein Unterschied, der einen Unterschied macht.

Instruktion
Anweisung, Übermittlung von Aufgaben oder Vorgehensweisen.

Instruktion, Fremd-
Anweisung, die einem Menschen gegeben werden (vgl. Instruktion, Selbst-).

Instruktion, Selbst-
Anweisung, die sich ein Mensch selbst gibt (vgl. Instruktion, Fremd-).

Integrität
Vertrauenswürdigkeit.

Interaktionismus, dynamischer
Art der Persönlichkeitsentwicklung, bei der Person und Umwelt in dynamischer Interaktion stehen

Interaktionismus, symbolischer
Art der Verständigung, bei der Menschen eine Vielzahl an Symbolen nutzen, die kulturell verankert und gesellschaftlich vermittelt sind, um Lebenssituationen zu kennzeichnen und um sich über die Bedeutung dieser Situationen zu verständigen.

Interdependenz
Eine Interdependenz besteht, wenn zwei Größen in wechselseitige Abhängigkeit voneinander existieren (vgl. Dependenz).

interpersonal
In Personen stattfindend (vgl. intrapersonal).

Intersubjektivität
Aussagen werden mit der Eigenschaft der Intersubjektivität versehen, wenn die Annahme berechtigt erscheint, dass sie dem Bewusstsein mehrerer Personen in gleicher Weise gemeinsam sind.

intrapersonal
Zwischen Personen stattfindend (vgl. interpersonal).

Introjekt
Die Anschauung, das Motiv oder die Verhaltensweise, die man bewusst oder unbewusst sich zu eigen gemacht hat (vgl. Introjektion).

Introjektion
Vorgang, bei dem fremde Anschauungen, Motive oder Verhaltensweisen ins eigene Selbstkonzept aufgenommen werden (vgl. Introjekt).

Inzidenz
Die Anzahl der Neuerkrankungen in einer Population während einer bestimmten Zeit (vgl. Prävalenz).

Ironie
Es wird etwas gesagt, was von dem abweicht, was zu sagen beabsichtigt ist; wobei das Gesagte, das Nicht-Gesagte in einer bestimmten Art deutet und dies vom Empfänger erkannt werden soll (vgl. Zynismus).

irrational
Beschreibt das, was dem Verstand unzugänglich erscheint (vgl. rational).

Irrtum
Ein Irrtum ist eine Meinung, die fehlerhaft ist, aber von dem, der diese Meinung vertritt, nicht als falsch bzw. erst nach Einsicht in den Fehler als Irrtum erkannt wird.