Begriffswelt - The And and Friends
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Begriffswelt

Ein-Satz-Glossar

Worte sind Brücken der Verständigung soweit sie ähnlich verstanden werden. Mit der Zeit wird hier ein immer größerer Auszug aus der Begriffswelt von THE AND & FRIENDS einsehbar.

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Es gibt 34 Einträge in diesem Verzeichnis, die mit dem Buchstaben E beginnen.
Effektivität
Wirksamkeit: Möglichst eine Wirkung erzielen, die die Erwartungen und Ziele erfüllt, »Die richtigen Dinge machen« (vgl. Effizienz).

Effizienz
Wirtschaftlichkeit: Mit möglichst geringem Aufwand eine möglichst große Wirkung erzielen, »Die Dinge richtig machen« (vgl. Effektivität).

Egozentrisch
Eine Eigenschaft eines Mensch, der Ereignisse primär mit Blick auf sein Leben betrachtet und sich selbst stark in den Mittelpunkt der Verarbeitung des Erlebten stellt.

Eigennamen
Sie dienen dem situationsunabhängigem Hinweis auf eine bestimmte Entität, die von anderen Entitäten unterschieden werden soll; bspw. die Zugspitze, die durch ihren Eigennamen von allen anderen Bergen unterschieden wird.

Eigenschaft
Eine Eigenschaft ist etwas, dass eine Entität beschreibt (vgl. Attribut, Akzidenz, Essenz, Merkmal).

Eigenschaft, konstitutive
Eine Eigenschaft, die dafür entscheidend ist, dass eine Entität unter einen gegebenen Begriff fällt.

Eigenschaft, primäre
Eine Eigenschaft, die den Dingen selbst zukommt; bspw. Größe oder Bewegung (vgl. Eigenschaften, sekundär).

Eigenschaft, sekundär
Eine Eigenschaft, die durch Wahrnehmung ergänzt wird; bspw. Farbe oder Geruch (vgl. Eigenschaften, primäre).

Einsicht, evidente
Eine Einsicht, die unmittelbar als zutreffend empfunden wird.

Einstellung, epistemische
Dazu gehören entscheidungsrelevante Überzeugungen, wie zum Beispiel das Wissen, das Meinen, das Glauben, das Zweifeln oder das Vermuten.

Element
Ein Knotenpunkt in einem Netzwerk aus Wechselwirkungen, von dem Beeinflussungen anderer Elemente ausgehen können oder der von anderen Elementen beeinflusst werden kann.

Element, aktives
Ein Element, welches auf andere Elemente einwirkt (vgl. Element, kritisches; Element, passives; Element, pufferndes).

Element, kritisches
Ein Element, welches in hoher Interaktionsdichte zu anderen Elementen steht (vgl. Element, aktives; Element, passives; Element, pufferndes).

Element, passives
Ein Element, welches von anderen Elementen beeinflusst wird (vgl. Element, aktives; Element, kritisches; Element, pufferndes).

Element, pufferndes
Ein Element, welches zeitverzögert oder intensitätmindernd agiert oder reagiert (vgl. Element, aktives; Element, kritisches; Element, passives).

Element: Agent
Ein Element, welches sich an Einflüsse anpassen kann; bspw. Pflanzen und viele Tiere (vgl. Element: Baustein; Element: Akteur).

Element: Akteur
Ein Element, welches über die Anpassung hinaus Einfluss nehmen kann; bspw. Menschen und einige Tiere (vgl. Element: Baustein; Element: Agent).

Element: Baustein
Ein Element, welches im betrachteten System unverändert bleibt; bspw. ein Molekül (vgl. Element: Agent; Element: Akteur).

Empirismus
Der Erfahrung wird der Vorrang als Erkenntnisquelle gegenüber dem Denken eingeräumt mit der Konsequenz, dass das, was der Erfahrung nicht zugänglich ist, der Erkenntnis unzugänglich bleibt (vgl. Rationalismus).

endemisch
Phänomene, die örtlich begrenzt sind (vgl. pandemisch).

Entität
Ein Seinendes, ein Gegenstand, ein Ding, ein Halbding, ein Sachverhalt, ein Ereignis.

Erkenntnis, allgemeingültig
Eine Erkenntnis, die ausnahmslos gültig erscheint.

Erkenntnis, transzendentalphilosophisch
Die Überzeugung, dass zwischen dem Noumenon, dem »Ding an sich«, und dem Phaenomenon, dem »Ding, wie es uns erscheint«, zu unterscheiden ist und menschliche Erkenntnis sich nur auf die Welt bezieht, wie sie dem Menschen erscheint aber nicht, wie sie ist.

Erkenntnis: a posteriori
Auf Erfahrung beruhende Erkenntnis (vgl. Erkenntnis: a priori).

Erkenntnis: a priori
Auf Vernunft beruhende Erkenntnis (vgl. Erkenntnis: a posteriori).

Erkenntnis: Abbildtheorie
Die Überzeugung, dass Menschen bei Erkenntnisprozessen die äußere Realität so in sich abbilden, wie sie tatsächlich ist (vgl. Erkenntnis: Widerspiegelungstheorie).

Erkenntnis: Widerspiegelungstheorie
Die Überzeugung, dass Menschen bei Erkenntnisprozessen Vorstellungen entwickeln, welche die äußere Realität widerspiegeln, ohne mit ihr identisch zu sein (vgl. Erkenntnis: Abbildtheorie).

Erkenntnistheorie
Der Zweig der Philosophie, der sich mit den Bedingungen und Grenzen der menschlichen Erkenntnis beschäftigt.

Erwartungs-mal-Wert-Modell
Ein Modell, nach dem die Motivation abhängig ist von der Erwartung des Eintritts und dem Wert möglicher Handlungsfolgen.

Erzählstrategie, auktional
Der Erzähler sieht sich als Kenner der Welt, die er vermittelt und gibt Orientierungs- und Deutungshilfen durch Erklärungen und Wertungen (vgl. Erzählstrategie, personal; Erzählstrategie, neutral).

Erzählstrategie, neutral
Der Erzähler ist ein reiner Beobachter der Ereignisse und gibt keine ergänzenden Erläuterungen zu den Vorgängen oder dem Innenleben von Beteiligten (vgl. Erzählstrategie, auktional; Erzählstrategie, personal).

Erzählstrategie, personal
Der Erzähler beschreibt die Welt aus der Innenansicht eines Beteiligten, eines Miterlebenden, mit dessen Gedanken und Gefühlen (vgl. Erzählstrategie, auktional; Erzählstrategie, neutral).

Essenz
Im Gegensatz zum Akzidenz, der Wesenskern, das Wesentliche, das Notwendige einer Entität in Form der Dinge, die allen Gegenständen einer Art eigen sind und kennzeichnend wirken (vgl. Akzidenz).

Evolutionspsychologie
Ein Zweig der Psychologie, die nach den evolutionären Wurzeln des Erlebens und Verhaltens sucht.