Begriffswelt - The And and Friends
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Begriffswelt

Ein-Satz-Glossar

Worte sind Brücken der Verständigung soweit sie ähnlich verstanden werden. Mit der Zeit wird hier ein immer größerer Auszug aus der Begriffswelt von THE AND & FRIENDS einsehbar.

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Es gibt 20 Einträge in diesem Verzeichnis, die mit dem Buchstaben B beginnen.
Beanspruchung
Die von Menschen erlebten Folgen von Belastungen; bspw. Ermüdung, Gereiztheit, Konzentrationsschwäche, Muskelschmerzen (vgl. Belastung).

Bedingung, hinreichende
Wenn etwas eine ausreichende Voraussetzung für etwas anderes ist, wobei es auch weitere Voraussetzung geben kann, die zu dem gleichen Ergebnis führen; bspw. ist für die Fortbewegung eines funktionstüchtigen Fahrrads ein in die Pedale tretender Radfahrer eine hinreichende aber nicht notwendige Bedingung, da das Fahrrad auch geschoben werden kann.

Bedingung, notwendige
Wenn etwas eine unverzichtbare Voraussetzung für etwas anderes ist, wobei es auch weitere Voraussetzungen geben kann, die ebenfalls erfüllt sein müssen; bspw. ist die Existenz von Pedalen für ein funktionstüchtiges Fahrrad eine notwendige aber nicht hinreichende Bedingung, da es für ein funktionstüchtiges Fahrrad mehr braucht als die Pedalen.

Begriff
Die Vorstellung von einem räumlichen Objekt, einem gedanklichen Konstrukt oder einem zeitlichen Ereignis, in dem mehrere Einzelvorstellungen sich vereinen und die durch ein Wort oder ein Symbol mit dem Ziel einer Mitteilung gekennzeichnet wird.

Begriff, deterministischer
Begriffe die bestimmte Objekte, Konstrukte und Ereignisse mit Sicherheit umfassen, bspw. die »Verzerrbarkeit« von Lebensmitteln (vgl. Begriff, statistischer).

Begriff, Ober-
Begriffe, denen andere Begriffe zugeordnet sind; bspw. gehören zu dem Oberbegriff »Blumen« die Tulpen, Rosen und Nelken (vgl. Begriff, Unter-).

Begriff, scharf
Begriffe, die aus sich selbst heraus eine relativ klare Vorstellung repräsentieren; bspw. die Begriffe »Parkbank« und »Geschäftsbank«, die in der Regel auch ohne einen Verwendungszusammenhang und ohne weitere Erklärung verständlich sind (vgl. Begriff, unscharf).

Begriff, statistischer
Begriffe die bestimmte Objekte, Konstrukte und Ereignisse mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit umfassen; bspw. die »Verträglichkeit« von Lebensmitteln (vgl. Begriff, deterministischer).

Begriff, unscharf
Begriffe, die aus sich selbst heraus noch keine klare Vorstellung repräsentieren; bspw. der Begriff »Bank«, dessen genaue Bedeutung sich in der Regel erst aus dem Verwendungszusammenhang oder durch eine weitere Erklärung erschließt (vgl. Begriff, scharf).

Begriff, Unter-
Begriffe, die anderen Begriffen zugeordnet sind; bspw. sind Tulpen, Rosen und Nelken Unterbegriffe zum Begriff »Blumen« (vgl. Begriff, Ober-).

Begriffsnominalismus
Die Überzeugung, dass Allgemeinbegriffe sprachliche Übereinkünfte sind, die viele Entitäten einem Begriff zuordnen, ohne dass ihnen eine Existenz außerhalb des Denkens zukommt, da nur Einzeldinge existieren (vgl. Begriffsrealismus).

Begriffsrealismus
Die Überzeugung, dass Allgemeinbegriffe, die viele Entitäten einem Begriff zuordnen, real sind und genauso existieren wie die Einzeldinge, auf die sie sich beziehen (vgl. Begriffsnominalismus).

Belastung
Die auf Menschen einwirkenden Faktoren, die zu Beanspruchungen führen können; bspw. Wärme, Enge, Lärm, Zeitdruck (vgl. Beanspruchung).

Beobachtungslernen
Das Lernen durch Beobachtung und Nachahmung des Verhaltens anderer Lebewesen.

Berater Morgana
Ein für die Gewinnung von Kunden durch markante Aussagen inszeniertes Gebilde, dem tiefere Einsichten innewohnen sollen, dem bei näherer Betrachtung aber oft keine oder nur sehr selektiv ausgewählte Studien zugrunde liegen.

Berufsprestige
Die kulturelle Bewertung des erlernten oder ausgeübten Berufs.

Bescheidenheit, epistemische
Die selbstkritische Betrachtung des menschlichen Erkenntnisvermögens (vgl. Arroganz, epistemische).

Bewältigungsstil
Eine wiederkehrende Form des Umgangs mit belastenden Situationen einer bestimmten Art.

Bezugsgruppe
Eine Gruppe von Menschen, zu denen ein enger Kontakt existiert und zu denen man sich durch Vergleich in Beziehung setzt.

Bildungsniveau
Der Bildungsstand eines Menschen, der oft unzutreffend formalisiert ist als höchster Bildungsabschluss.